"Mein Leipzig lob ich mir"
Schöner kann man es nicht formulieren - an dieser Stelle vielen herzlichen Dank an die Macher, vielen Helfer - auch an diejenigen im Hintergrund, Aussteller und Besucher, die unsere schönen Sachsenhühner und Zwerg-Sachsenhühner eine eindruckvolle Plattform boten.
Die LIPSIA ist für uns Züchter und Aussteller ein prima Treffpunkt um Kontakte zu schließen, zu intensivieren und die Verbreitung und Verbesserung der "Sachsen" zu gewährleisten. Aus ganz Deutschland - dem Süden, dem Westen, dem Norden un natürlich dem Osten kommen die Aussteller, Züchter und Interessierte nach Leipzig angereist.
Schön auch, dass uns die Schauleitung einen Platz für unseren Treffpunkt zur Verfügung stellt - wenn auch kritisch bemerkt, es mit den Zusagen für das Equipment nicht funktioniert - was nicht ist, kann ja noch werden - Dank unseres umtriebigen Organisationsgenies, Reiner Günther aus dem Erzgebirge steht am Ende des Tages doch noch "Tisch und Stuhl".
Schön auch, dass sich am Sonntag Vormittag zur Tierbesprechung Wilhelm Riebniger, Christoph Günzel und Elke Brezigheimer am Infostand einfanden, liebe Worte für die Arbeit des SVs und die anwesenden Aussteller und Züchter fanden. Gemeinsam stieß man mit einem schwäbischen Tropfen aus dem Neuffener Tal auf unsere Sachsenhühner an und SR Steffen Tröger konnte anschließend mit Hilfe von Beamer und Laptop das Bildmaterial - hier vielen Dank an unseren SV Fotograf Andre Dix - den Anwesenden gut erläutern.
Herausragende Tiere konnten folgende Aussteller präsentieren:
V-Tiere
0,1 Zw.-Sachsenhühner weiß David Kleindienst
HV-Tiere
0,1 Sachsenhühner schwarz Joachim Mojzis
0,1 Sachsenhühner schwarz Wilfried Schröder
0,1 Sachsenhühner schwarz Joachim Mojzis
0,1 Sachsenhühner weiß Stefan Werner
1,0 Sachsenhühner gelb Gisela Hallbauer
1,0 Sachsenhühner gelb Gisela Hallbauer
0,1 Sachsenhühner gelb Gottfried Kämpf
1,0 Sachsenhühner gesperbert Christian Gruschwitz
0,1 Zw.-Sachsenhühner schwarz Karlheinz Döring
0,1 Zw.-Sachsenhühner weiß Matthias Knoll
1,0 Zw.-Sachsenhühner gelb Reiner Günther
0,1 Zw.-Sachsenhühner gelb ZG Gießler
0,1 Zw.-Sachsenhühner gesperbert Horst Fricke
1,0 Zw.-Sachsenhühner weiß David Kleindienst
1,0 Zw.-Sachsenhühner gelb Georg Buchhardt
Prominenz am Stand der Sachsenhühner

Schaubericht und Tierbesprechung
SR Steffen Tröger erläuterte den Zuchtstand der Sachsenhühner 2011 - nach der Bewertung wurden am Freitag von unserem SV-Fotografen, Andre Dix mit Hilfe von Reiner Günther, die vom SR ausgewählten Tiere fotografiert. Bei den Aufnahmen muss man berücksichtigen, dass die Tiere im Käfig fotografiert wurden und sich deshalb nicht immer optimal zeigen - in der Tendenz erkennt man aber, worauf es ankommt. Viel Spaß beim studieren der Aufnahmen.
Auf den Spuren der "Sachsenhühner"
Frei nach dem Motto "steter Tropfen höhlt den Stein" war es mir gelungen meine Zuchtfreunde aus dem KV Nürtingen - unweit von Stuttgart gelegen - für eine Reise nach Leipzig zur Lipsia zu gewinnen. Im Spätsommer begann die Planung - es musste ein genügend großes Fahrzeug für Menschen und Tier gefunden werden, die Unterkunft musste auch bezahlbar bleiben und das Programm für die Tage in Leipzig sollte auch Hand und Fuß haben. Unser Ehrenvorsitzender im KV und BDRG-Ehrenmeister, Werner Spieth war mit seiner Hedwig genauso mit von der Partie, wie der KV Kassier, Günter Schmauk mit seiner Ursel, der bekannte Dt. Schautaubenzüchter, Bozidar Ilic zog diesesmal Leipzig vor und ließ die HSS der Dt. Schautauben in Rostock sausen. Pünktlich um 11.00 starteten wir von der Kleintierzuchtanlage in Neuffen und fuhren gen Osten. Freie Fahrt und prima Straßenverhältnisse sorgten für einen stressfreien Einstieg. In Leipzig angekommen wurden wir regelrecht vom Sog dieser herrlichen Schau in Bann gezogen - die Tiere wurden eingesetzt - die Feder noch schön gelegt, Zuspruch erteilt, Futter und Wasser kontrolliert und natürlich am späten Abend noch den einen oder anderen Vergleich gemacht. Hi und da noch geplaudert - die Frauen haben zu diesem Zeitpunkt schon Richtung Hotel gedrängt - tja, sehen wollten wir das natürlich nicht. Hatte man den einen gefunden, suchte den anderen, war der erste bereits wieder verschwunden. Zu guter letzt kamen wir glücklich und hungrig im Hotel an. Noch lecker zu abend gegessen, ein feines Glas Wein gedrunken und dann ab ins Bett - der Donnerstag wartete mit einem taffen Programm auf uns. Das Frühstücksbuffet war eine Wucht; nach so viel Stärkung musste unbedingt etwas für die Linie getan werden. Ein strammer Marsch durch Leipzig stand an: weihnachtlicher Hauptbahnhof, Augustusplatz mit Oper und Gewandhaus, Altstadt und Weihanchtsmarkt, ein Abstecher in das Bundesverwaltungsgericht - oh je, Hedwig wird es nie vergessen, als sie auf dem Stuhl des Gerichtspräsidenten saß und plötzlich........................- und dann in den Zoo: Gondwanaland - plötzlich waren wir im tropischen Sommer - herrlich diese Tier- und Planzenwelt. Bereits bei Dunkelheit machten wir uns dann auf den Heimweg - müde und glücklich über einen tollen Tag. Am Freitag vormittag machten wir noch einen Abstecher zum Völkerschlachtdenkmal und genossen den herrlichen Rundblick auf Leipzig. Nachmittags hieß es dann: Lipsia. Die Tage verflogen nur so und bald hieß es dann wieder Abschied nehmen. An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Freunden bedanken, haben sie tatkräftig beim Infostand mitgemacht, Kaffee gekocht, Brote geschmiert und den Wein kredenzt - die SV Mitglieder und Gäste bewirtet und so einen großen Beitrag zum 90. Geburtstag des SV geleistet. Es waren lustige und erlebnisreiche Tage - ich freue mich schon jetzt auf die Europaschau in Leipzig 2012: Werner ist noch skeptisch, aber auch das ist lösbar - wer will sich schon eine Schau mit 100.000 Tieren entgehen lassen ............?
Joachim Mojzis
HSS Leipzig 3. bis 5. Dez. 2010
Leipzig war toll !
Rund 120 Sachsenhühner und Zwerg-Sachsenhühner fanden sich in Leipzig ein und wurden schwerpunktmäßig von den Sonderrichtern Steffen Tröger und Eberhard Fritzsch bewertet - es war eine phantastische Präsentation unserer Sachsenhühner.
V - Tiere
1,4 Sachsenhühner schwarz Voliere Helmut Meyer
0,1 Sachsenhühner schwarz Helmut Meyer
1,0 Sachsenhühner gelb Gisela Hallbauer
0,1 Zw.-Sachsenhühner weiß Stefan Werner
HV - Tiere
1,0 Sachsenhühner schwarz Joachim Mojzis
0,1 Sachsenhühner schwarz Joachim Mojzis
0,1 Sachsenhühner schwarz Joachim Mojzis
1,0 Sachsenhühner gelb Reiner Günther
0,1 Sachsenhühner gelb Reiner Günther
0,1 Sachsenhühner gesperbert Christian Gruschwitz
1,0 Zw.-Sachsenhühner gelb Reiner Günther
0,1 Zw.-Sachsenhühner gelb Reiner Günther
0,1 Zw.-Sachsenhühner weiß David Kleindienst
im Einzelnen
1,1 Zw.-Sachsenhühner gelb, beide 96 HV Reiner Günther
0,1 Zw.-Sachsenhühner weiß, 97 V Stefan Werner
1,0 Zw.-Sachsenhühner weiß, sg 95 Matthias Knoll
0,1 Sachsenhühner weiß, aus Stamm sg 93, David Kleindienst
0,1 Sachsenhühner gelb, sg 95 Karlheinz Döring
0,1 Zw.-Sachsenhühner weiß, 96 HV David Kleindienst
1,0 Sachsenhühner gelb, 96 HV Reiner Günther
0,1 Sachsenhühner gelb, 96 HV Reiner Günther
0,1 Sachsenhühner gesperbert, 96 HV Christian Gruschwitz
1,0 Sachsenhühner gelb, 97 V Gisela Hallbauer
0,1 Sachsenhühner schwarz, 97 V Helmut Meyer
0,1 Sachsenhühner schwarz, 96 HV Joachim Mojzis
0,1 Sachsenhühner weiß, sg 95 Stefan Werner
1,0 Sachsenhühner weiß, aus Stamm sg 93 David Kleindienst
und jetzt noch vier Schwaben in Sachsen
ein paar launische Bemerkungen in eigener Sache:
ja, ich bin ein Fan von Leipzig und der LIPSIA - ein Grund seit 2004 bis auf 2 Unterbrechungen den Aufwand und die Strapazen für Mensch und Tier in Kauf zu nehmen und für ein paar Tage die sächsische Metropole zu besuchen. Meine Schwärmerei hat Früchte getragen und unser Kreiszuchtwart, Hermann Haußmann vom KV Nürtingen - unweit von Stuttgart entfernt - entschloß sich spontan bei unserer diesjährigen Oktoberwanderung sich mit seiner lieben Frau Martha der Reise anzuschließen. Schnell waren seine Süddt. Kohllerchen angemeldet - Hotel gebucht und Opernkarten reserviert.
Gepäck, warme Klamotten und natürlich unserer Lieblinge gut verstaut, startete die Anfahrt nach Leipzig. Gut, dass man nicht weiß, was auf einem so alles zukommt. Schnee, Schnee je weiter gen Osten wir kamen - aber, wir gelangten gut an und eisige Temperaturen empfingen uns an der Messe - nichts wie schnell rein in die Hallen. Wie gewohnt verlief die Einlasskontrolle prima und wir konnten unsere Tiere einsetzen. Gegen 21.00 Uhr rief Hermann uns auf dem Handy an, wo wir denn blieben - alles o.k., nur noch mal schnell schauen, ob es den Tieren gut ginge. Unser Hotel war unweit der Messe gelegen - sehr fein - da konnte man es aushalten.
Donnerstags machten wir uns dann nach dem üppigen Frühstück auf Leipzig zu erkunden - schöner Sonnenschein, aber eisige Temperaturen. Mit der Straßenbahn fuhren wir in die Stadt - Augustusplatz - Oper - Gewandhaus - Weihnachtsmarkt - Hauptbahnhof und anschließend ein Besuch im Zoo. Herrlich - die Zeit verflog nur so - abends Wellness in der Therme und ab ins Bett. Freitag Vormittag statteten wir dem Bundesverwaltungsgericht einen Besuch ab; nur zu empfehlen - kolossale Räumlichkeiten - ein geschichtsträchtiger Ort. Pünktlich zum Einlass waren wir Nachmittags an der Messe - Spannung - Freude - Überraschung und sicherlich auch die eine oder andere Richterentscheidung, die man so halt hinnimmt. Trotzdem, die Freude überwog deutlich und wir genossen den Nachmittag, die herrliche Schau und ihre Eindrücke. Da war es natürlich ein Leichtes abends im Gasthof Engelhof schön zu feiern und bei einem guten Glas Wein von der Saale anzustoßen. Der ideal gelegene Infostand bei den Sachsenhühnern lud dann am Samstag zum Plausch und Verweilen ein - wir machten uns dann am Abend auf und ließen uns von der Oper Hänsel und Gretel in die Welt der Phantasie entführen - eine traumhaft schöne Opernpremiere - ich beneide die Leipziger um ihre Oper und ihr Gewandhaus - kein Problem - wir kommen wieder.
Martha und Hermann Haußmann, mein Sohn David und ich waren ein tolles Gespann, es hat viel Freude gemacht die Tage in Leipzig zu genießen - ich kann zur Nachahmung nur aufrufen....................................
Joachim Mojzis
HSS LIPSIA 4. bis 6. Dez. 2009
|
Zur HSS 2009 konnte ein Rekordergebnis mit 86 Sachsen- und 48 Zwerg-Sachsenhühner gemeldet werden. Folgende Tiere wurden herausgestellt: Stamm Sachsenhühner gelb, HV ELB Reiner Günther 1,0 Sachsenhühner schwarz, HV ELK Reiner Fröhner 0,1 Sachsenhühner schwarz, HV ELB Manfred Künzel 1,0 Sachsenhühner gelb, HV E Henri Wolf 1,0 Sachsenhühner gelb, HV ELT Henri Wolf 0,1 Sachsenhühner gelb, HV E Reiner Günther 0,1 Sachsenhühner gelb, HV LVE Reiner Günther 0,1 Zw.-Sachsenhühner weiß, HV ELT Horst Fricke 0,1 Zw.-Sachsenhühner gesperbert, HV ELK, Horst Fricke
Statistik zur HSS LIPSIA 4.-6. 12. 2009 |
||||
| Sachsenhühner | schwarz | gelb | weiß | gesperbert |
| 86 | 40 | 40 | 3 | 3 |
| Zw.-Sachsenhühner | schwarz | gelb | weiß | gesperbert |
| 48 | 3 | 21 | 15 | 9 |
| 134 | ||||
Schaubericht
Schaubericht der HSS Sachsenhühner 2009 in Leipzig von Eberhard Fritzsch
Die Hauptsonderschau des SV der Sachsenhühner und Zwerg-Sachsenhühner fand anlässlich der Lipsia-Schau vom 04. bis 06. Dezember 2009 statt. Bei einer sehr guten Beteiligung in der Abteilung Einzeltiere der großen Sachsenhühner von 72 Tieren hatten die Zwerge mit 31 Tieren eine eher schwache Meldezahl erreicht.
Die 15 schwarzen Hähne präsentierten sich überwiegend in typischen Formen und guter Farbe. Für eine gute Form ist die Rückenlinie in Verbindung mit der Unterlinie ganz wichtig. Beim schwarzen Farbenschlag muss der gleichmäßige Grünlack unbedingt vorhanden sein. Besonders im Bereich der Flügeldecken stellt sich noch immer der verpönte Violettglanz ein. Die Standhöhe ist bei den meisten 1,0 gut. Die Kammgröße ist in Ordnung, die Kammzacken müssen noch gleichmäßiger und breiter im Ansatz werden. Das Ohr müsste noch fester und vor allem weißer sein. Die Besichelung muss die Steuerfedern abdecken. Bei einigen war nur noch eine Hauptsichel sichtbar, es war auch keine weitere Federbildung festzustellen.
Bei den 20 gezeigten schwarzen Hennen lag Licht und Schatten nahe beieinander. Für die Hennen ist immer die Form die Grundlage, sowie der Stand und die Haltung. Sie sollten noch gestreckter im Rücken und voller in der Brust sein. Die Rückenlinie muss nach dem Hals gleichmäßig ansteigen. Einige Hennen zeigten viel Rückenpolster und abfallende Schwanzhaltung, deshalb die Note „g". Wenig Polster ist zulässig, wegen der Eindeckung des Überganges beim Hahn. Sehr dunkle oder sogar rote Ohrscheiben sind ein Fehler bzw. grober Fehler. Beim schwarzen Farbenschlag muss natürlich Grünlack vorhanden sein. Dieser ist oft recht mattschwarz. Die Schwingen müssen für höhere Noten vollständig sein! Der Kammschnitt und die Kammzackengröße sind zu verbessern. Bei beiden Geschlechtern gab es Ausschlussfehler, weil der Einfachlamm keinen runden Dorn haben darf. Ein Einfachkamm hat immer eine Kammfahne. Die Zuchtbasis stimmt, aber die Qualität ist bei beiden Geschlechtern zu verbessern.
Die 15 gelben Hähne zeigten sich recht ausgeglichen. Auch hier ist die Form, der Stand und die Haltung der Maßstab. Die Hähne müssen noch voller in der Brust und gleichmäßiger in der Besichelung werden. Die Rückenlinie muss nach dem Halsbehang gleichmäßig ansteigen. Die gleichmäßige gelbe Farbe ist noch nicht überall anzutreffen. Sie sollte aber auch nicht auf den Decken sehr ins rötliche gehen. Reichlich dunkle Farbe bzw. Zeichnungsanlagen in Form von Bänderung in der Steuerfeder ist ein Fehler. Die Kämme müssen noch gleichmäßiger im Schnitt und die Kammzacken breiter im Ansatz, das Ohr noch sauberer und vor allem fester werden.
Eine Meldung von 22 gelben Hennen hat es sicherlich lange nicht gegeben. Bei den Hennen muss der Schwanzanstieg gleichmäßiger werden und die Brust noch voller. Die gleichmäßige gelbe Farbe, ohne dass sie fleckig wird, ist auf Dauer der Ausstellungssaison schwer zu halten. In den Steuern ist auch hier noch eine leichte Pfefferung erlaubt. Eine Bänderung ist allerdings ein Fehler. Unbedingt ist auf eine festere Feder zu achten. Die Kammgröße hat Fortschritte gemacht. Die übergroßen Kämme sind fast verschwunden. Aber der Kammschnitt muss noch besser werden. Das saubere, weiße Ohr ist nach wie vor eine Zierde des Kopfes. Reichlich helle Augenfarbe führt natürlich zur Herabstufung der Note. Es schleicht sich eine dunkle Lauffarbe ein!
Bei den 4,8 weißen Zwergen war auch wiederum die Form die Grundvoraussetzung für eine höhere Note. Gleichmäßiger in der Rückenlinie, Brust voller sowie Ohrscheiben sauberer und fester war in der Wunschspalte vermerkt. Sie müssen noch sauberer in der Mantelfarbe werden. Die Hähne zeigen immer noch in den Behängen einen leichten gelben Anflug.
Die 3,9 gelben sollte voller in der Brust und länger im Körper werden. Die Rückenlinie muss gleichmäßiger ansteigen und im nicht spitzen Schwanz enden. Die Kämme dürfen nicht zu große werden und gleichmäßiger im Schnitt sein. Auf gleichmäßig gelbe Farbe ist zu achten. Leichte Farbeinlagerungen in den Steuerfedern sind noch zu tolerieren, aber eine Bänderung ist auch hier ein Fehler. Dabei darf die Flügeldeckenfarbe nicht zu rot werden.
Bei den 3,3 gesperberten sind schon gute Formen anzutreffen. Die typische Rückenlinie muss noch besser werden, die Sperberung ist schon gut erkennbar. Dabei dürfen auf keinen Fall bräunliche Töne zu sehen sein. Die Standhöhe und damit die Unterlinie muss noch typischer werden. Die Kämme sind noch zu verbessern und die Ohrscheiben sollten gleichmäßig weiß sein. Die Ausstellungsleitung hatte den Sachsenhühner eine besondere Präsentation eingeräumt. Es sollten alle Farbenschläge in Volieren oder in Stämmen gezeigt werden. Dank dieser Möglichkeit sahen wir doch noch alle Farbenschläge der Sachsenhühner und der Zwerg-Sachsenhühner. Der Sonderverein hatte sich auch in einer besonderen Form mit eigenem Stand vorgestellt. Ich hoffe, dass sich einige Interessenten gefunden haben um sich zu informieren. Eine gleichmäßige besetzte Herde der schwarzen Sachsenhühner von Helmut Meyer zeigte sich von der besten Seite in der Präsentation im Eingangsbereich. In der Abteilung Stämme wurden die in der Einzeltierklasse fehlenden Farbenschläge weiß und gesperbert vorgestellt. Die weißen zeigten durchaus gute Formen. Sie haben aber noch Probleme in der sauberen Farbe und in der vollen Besichelung. Auf Grund der geringen Zuchtbasis bei den gesperberten ist auch die Qualität noch zu verbessern. Hierbei geht es zur Zeit besonders um die Erhaltung des Farbenschlages. Die gesperberten waren doch einmal einer der führenden Farbenschläge. Dazu kam ein hervorragender Stamm gelbe. Die Zwerg-Sachsenhühner präsentierten sich in allen Farbenschlägen als Stämme. Die schwarzen fehlten aber in der Einzeltierklasse. Zum Glück sah man sie wenigstens als Stamm in sehr guter Qualität. Die weißen zeigten sich noch nicht ganz fertig in der Entwicklung. Bei den gelben müssen wir noch auf gleichmäßige Farbe und genügend Rückenlänge achten. Die gespeberten waren in guter Körperlänge und guter Sperberung vertreten. Die Kämme sind noch zu verbessern. Unser sehr aktiver Jungzüchter, David Kleindienst hatte in der Jugendabteilung eine Voliere seiner gelben Zwerg-Sachsenhühner vorgestellt.
Generell war die Hauptsonderschau eine gelungene Darstellung unserer Sachsenhühner. Schade, dass die weißen und gesperberten Sachsenhühner nur als Stamm gezeigt wurden. Genauso die schwarzen Zwerge. Für die nächsten Jahre haben wir noch viel zu tun, um die Sachsenhühner zu verbessern. Nach wie vor haben wir die gleichen Probleme in der Zucht wie in den vergangenen Jahren. Es ist auch abzusehen, dass sich die Zuchtbreite kaum vergrößern wird. Deshalb ist es nötig die vorhandenen Zuchten weiter voranzubringen und zu verbessern.
Bei allen Bemühungen um die Schönheit der Tiere darf man aber die Vitalität und die Leistung nicht vernachlässigen. Denn nur ein gesunder und vitaler Bestand ist in der Lage die gestellten Qualitätsansprüche zu erfüllen. Der aktive Sonderverein kann viel für die Verbesserung tun.

























































































































































































